Gastgeber

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Hotel Landgasthof zum Altwirt Gastgeber

Das Gasthaus zum Altwirt ist eine sogenannte "alte Tafernem", das heißt, man mußte auch zur Nachtzeit den Wanderern auftun, hatte dafür aber einige Vorrechte - das Gewerbe bleibt auf dem Hause.

1670 scheint Bathasar Pernerstötter als Wirt auf. 1672 heiratet der Wirtssohn von Lochen, Michael Neuhauser, die Tochter des Pernerstötter, Maria. Nach Michaels Tod (1681) heiratet seine Witwe den Wirtssohn von Elixhausen, Georg Elixhauser. 1709 kommt wieder der Sohn des Michael Neuhauser, Josef, dem der Vater so früh verstorben war. Josef Neuhauser stirbt 1745.

Im Jahr darauf macht der Jägerssohn Johan Georg Hietl Jagd auf die Witwe und heiratet sie. Der Name Hietl bleibt auf dem Haus bis 1791, als Johann Michael Hietl stirbt und einen minderjährigen Sohn hinterläßt.

Die Witwe nimmt den Wirtssohn, Josef Gmachl aus Eugendorf, zum neuen Gemahl und führt die Wirtschaft mit ihm bis 1825. In diesem Jahr wird der inzwischen erwachsene Sohn, Josef Hietl, nach Heirat mit Anna Maria Rab, übernehmen.

Die Hietl waren reich und große Wohltäter der Kirche und der Armen. 1853 stirbt die Familie Hietl aus und Josef Sigl, Bräuerssohn von Seekirchen heiratet wieder eine "Gmachlin", die Maria Gmachl von Au.

Sigl, der der Begründer des Fremdenverkehrs im Matiiggau war, bringt das Geschäft zur Hochblüte: 1853 bis1897.

Unter ihm drang der gute Ruf der Gaststätte weit über Salzburgs Grenzen hinaus. Ihm folgte Kohlberger - Nobis starb 1918, Johann Zehentner 1918 bis 1930.

Der Altwirt ist auch nach dem schweren Schicksalsschlag den Sigl durch Zertrümmerung seines Besitzes traf das größte Gasthaus des Ortes geblieben.

1930 erwarb Simon Leobacher die Gaststätte. Seit diesem Zeitpunkt befindet sich der Altwirt im Besitz der Familie.

1954 starb Simon Leobacher und seine Witwe Anna führte mit ihren drei Söhnen den Betrieb weiter. 1973 übernahm der jüngste Sohn, Alfred Leobacher, die Gaststätte.